Sonntag, 22. Oktober 2017

CSU Poppenricht informiert sich vor Ort in der Kita St. Anna in Traßlberg


Auf dem Bild von links: 1. v.l. CSU-Ortsvorsitzender und 2. Bürgermeister Hermann Böhm, 8. v.l. CSU Fraktionssprecher Andreas Kopf, 10. v.l. Bürgermeister Franz Birkl, 11. v.l. Kita Leiterin Maria Mitterer und 12. V.l. Pfarrer Dominik Mitterer.

Traßlberg. Die CSU-Vorstandschaft und Mitglieder der CSU-Fraktion erkundigten sich bei einem Ortstermin über den Fortschritt der Energetischen Sanierung der Kindertagesstätte St. Anna in Traßlberg. Die Gruppe wurde von der Leiterin Frau Maria Mitterer und Herrn Pfarrer Dominik Mitterer begrüßt.

Bürgermeister Birkl erläuterte, dass sich die Sanierungsarbeiten auf der Zielgeraden befinden und im Innenbereich voraussichtlich im November abgeschlossen werden können. Einen besonderen Schwerpunkt setzt der Bürgermeister auf eine zügige Beendigung der Erdarbeiten im Außenbereich, so dass dieser wieder für die Kinder zugänglich gemacht werden kann. Der Einbau von Rollrasen kann den Zutritt in den Außenbereich beschleunigen.

Bei der Gebäudebegehung stellte der zweite Bürgermeister Böhm die durchgeführten Maßnahmen vor. Kernstück der Sanierungsmaßnahme war die energetische Sanierung der Gebäudehülle und der Einbau einer neuen effizienten Holzpellets-Heizungsanlage. Diese ist seit Mitte September in Betrieb und beheizt die Räume der Kita und der AWO. Die alte Ölheizung samt Öltanks wurde abgebaut und entsorgt. Der Gemeinderat hat sich zudem entschieden, eine 10 KWp Photovoltaik-Anlage auf dem Gebäude zu entrichten. Mit der neuen Heizung und dem Sonnenkraftwerk wurde die Kindertagesstätte St. Anna auf regenerative Energiequellen umgestellt, so der CSU Ortsvorsitzende Böhm.

CSU-Fraktionssprecher Andreas Kopf berichtete, dass sich die Kosten der energetischen Sanierung auf rund eine halbe Million Euro belaufen. Der Bund und der Freistaat Bayern haben die Maßnahme aus dem Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) zu 90% gefördert.

Pfarrer Mitterer bedankte sich bei den Politikern der Christ-Sozialen für die umfangreich durchgeführten Maßnahmen im Kindergarten. Positiv erfreut zeigte er sich über die eingebauten Akustikdecken in den Gruppenräumen samt neuer Beleuchtung, welche das tägliche Arbeiten in den Gruppen wesentlich verbessert. Es bestand Einigkeit, dass nunmehr die Generalsanierung in den Innenräumen zügig vorangetrieben werden muss. Zahlreiche neue Sicherheitsvorschriften und die inzwischen 25 Jahre alten Gruppenräume und die in die Jahre gekommene Installation der Sanitäranlagen drängen zu einem zeitnahen Beginn dieser Maßnahme. Bürgermeister Birkl versicherte, dass die Generalmaßnahme inzwischen in der Planung stehe. Hierzu werden aktuell zwei verschiedenen Fördermöglichkeiten geprüft. Neben der Förderung durch Zuweisungen des Freistaates Bayern im kommunalen Finanzausgleich wird das vom Bund neu aufgelegte Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" 2017-2020 aktuell geprüft.