Dienstag, 26. Februar 2019

Landrat Richard Reisinger unterstützt Hermann Böhm


Gut besuchter Bürger-Wahlstammtisch im SVL-Sportheim in Traßlberg

Die fünf Wochen bis zum Termin für die Wahl eines neuen 1. Bürgermeisters der Gemeinde Poppenricht werden schnell vorbeigeben, so Landrat Richard Reisinger. Nachdem am Vortag Finanzminister Albert Füracker Schützenhilfe für Hermann Böhm geleistet habe, sei er heute, wenn auch nur als „B-Promi“ an der Reihe.

Beim gut besuchten Bürger-Wahlstammtisch im SVL-Sportheim in Traßlberg meinte Landrat Richard Reisinger, daß es den Kommunen in Bayern eigentlich gut gehe, denn die Schlüsselzuweisungen würden fließen, die Zahl der Erwerbslosen sei gering, die Zahl der Sozialversicherten steige, die Tourismusgebiete melden zufriedenstellende Zahlen und in Gewerbegebeiten sei kaum noch Fläche frei, nur qualifizierte Arbeitskräfte, vom Facharbeiter bis zum Akademiker, die fehlen hinten und vorne. Bedenklich orientierungslos agiere die Automobilindustrie, so Reisinger, denn gebe es dort Einbrüche, dann  sei auch unsere Region mit vielen Zulieferern betroffen. Der Landrat bedauerte auch, daß die Elektromobilität kaum akzeptiert werde, „da werden wir noch umdenken müssen“. Im Landkreis müsse der Ausbau der Breitband- sowie der Mobilfunk-Netze forciert werden, aber unzählige 5G-Masten, die zueinander Sichtweite haben sollten, werden nicht auf Zustimmung unter der Bevölkerung stoßen. Politische Entscheidungen dürften nicht gegen eine Bürgermeinung gefällt werden, so Reisinger, das gelte auch für den Ausbau der Bahnunterführung an der Kreisstraße AS 31. Wenn sich jemand um das Amt eines Bürgermeisters für Poppenricht bewerbe, dann  müsse der viel Leidensfähigkeit mitbringen, so der Landrat, aber Hermann Böhm werde das aushalten, der sei der richtige Mann für dieses Amt.

In seiner Vorstellung blickte Hermann Böhm zurück auf Projekte, die er seit 1996 als Gemeinderat und seit 2002 als 2. Bürgermeister mit verantworten durfte. In diesen Jahren konnte er einen enormen Erfahrungsschatz in der Gemeinde und im  Rathaus ansammeln, so Böhm. Größere Projekte in naher Zukunft seien die künftige Gestaltung und Nutzung des Dorfplatzes in Traßlberg. In die Planungen zum Hupfer-Anwesen werden aber die Bürger von Anfang an mit eingebunden, um die Dorfgemeinschaft und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Erfreulich seien Planungen des Staatlichen Bauamtes zu einer Querungshilfe über die Staatsstraße 2040 nahe der Goethestraße sowie zur Verbesserung der Verkehrssituation an der „Netto-Kreuzung“ in Witzlhof, wo nun die Stadt Amberg, die Gemeinde Poppenricht und das Staatliche Bauamt an einem Strang ziehen werden. Sich selbst bezeichnete Hermann Böhm als „leidenschaftlichen Gemeindebürger“, der sich gerne und mit viel Herzblut und Liebe für seine Heimatgemeinde engagieren werde. Sein Ziel als Bürgermeister von Poppenricht sei es, die Gemeinde für die Zukunft, für die nächsten Generationen zu ertüchtigen. Mit energetischer Sanierung öffentlicher Gebäude könne viel Energie eingespart werden, so Hermann Böhm, auch könnte er sich vorstellen, daß die beiden großen Sportvereine in der Gemeinde mehr zusammenarbeiten, eventuell als Spielgemeinschaften auftreten. Sollte er am 24. März zum 1. Bürgermeister gewählt werden, mache er den „Dialog mit dem Bürger“ mit regelmäßigen Bürgermeister-Sprechstunden zur Chefsache, aber eine Bitte habe er an die Bürgerinnen und Bürger von Poppenricht, nämlich zur Wahl gehen.


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